Kölner Liste®

Die Kölner Liste® ist eine Initiative zur Doping-Prävention des Olympiastützpunktes Rheinland, der damit seiner Sorgfaltspflicht gegenüber den betreuten Spitzensportlern gerecht werden möchte.

Die Kölner Liste® führt Nahrungsergänzungsmittel mit minimiertem Dopingrisiko, die von einem in der NEM-Analytik auf Dopingsubstanzen weltweit führenden Labor auf anabole Steroide und Stimulantien getestet wurden.

Hintergrund sind verschiedene Studien des Instituts für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule Köln, die in analysierten Nahrungsergänzungsmitteln dopingrelevante Substanzen wie Anabolika und Stimulantien fanden, die nicht auf der Verpackung angegeben waren.

Alle Produkte, die auf der Kölner Liste® präsent sind, müssen eine unabhängige Analyse auf anabole Steroide und Stimulantien durchführen lassen. Wenn diese Untersuchung ohne Befund ist und der Hersteller in einer Selbstauskunft auch verbindliche Angaben zu Kontaminationsrisiken gibt, ist die Voraussetzung für die Aufnahme in die Kölner Liste® gegeben.

Die Veröffentlichung eines Produktes auf der Kölner Liste® bedeutet nicht, dass ein Produkt grundsätzlich frei von Doping-Substanzen ist, das Dopingrisiko ist aber deutlich minimiert.

Auch wenn Doping für Breiten- und Wettkampfsportler keine direkte Relevanz im Hinblick auf mögliche Sanktionen hat, ist das Thema dennoch auch für diese Sportler interessant. Denn wer möchte schon Substanzen unbewusst aufnehmen, die unter das Arzneimittelgesetz fallen?

„Mit der Kölner Liste® möchten wir diese Unsicherheit bei Sportlern minimieren und helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen“, so Michael Scharf, Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland.

Alle weiteren Infos gibt es auf der Internetseite der Kölner Liste® unter
www.koelnerliste.com