Die Story.

Dr. Carsten Stüer

Wer einen weißen Kittel erwartet, sieht sich angenehm enttäuscht. Für den schlaksigen Mittvierziger mit dem offenen Lächeln ist das voriges Jahrhundert.

Einsachtundneunzig, offenes Hemd, Jeans, helle Schuhe, die sehr bequem aussehen. Ich bin Carsten, stellt er sich vor. Weiter geht es mit dem "Hamburger Sie". Dann kommt er sofort zum Thema.

Sport hat einen festen Platz in seinem Leben, schon immer, und erst recht in seiner Berufswelt. Zu seinem stressigen Alltag an einem Universitätsinstitut ist Sport der perfekte Ausgleich, sagt er. Und zwar Ausdauersport. Und meint: Triathlon. Also Hochleistungssport.

Seinen ersten Triathlon absolviert er mit dreiunddreißig. Er wusste: die besten Triathleten sind zwischen dreißig und vierzig, das hat ihn schon früher fasziniert, aber was ihn wirklich verblüfft, sind einige Mittvierziger, die immer noch an der Spitze mitmischen, und er stellt sich die Frage, wie kriegen die das hin?

Eine Besonderheit beim Triathlon ist, dass neben konditionellen auch koordinative Fähigkeiten eine wichtige Rolle spielen. Also nicht nur Kraft und Schnelligkeit, sondern auch die Fähigkeit, sein körperliches Leistungsprofil ohne Unterbrechung von der einen auf die andere Sportart und ihre besonderen Anforderungen einzustellen. Der Triathlet ist in dieser Wechselphase psychisch und mental hochgradig gefordert, denn die Uhr läuft dabei weiter.

Zwischen Unikarriere und Vorbereitung auf die Triathlon-Langdistanz ist der hochmotivierte junge Wissenschaftler voll im Stress: Wie halte ich meinen hohen Leistungslevel? Nicht nur körperlich, sondern auch mental?

Der Griff zu Nahrungsergänzungsmitteln bietet sich an und ist für viele obligatorisch. Und so steht auch Carsten Stüer, noch ohne Doktor, aber mit 16 verschiedenen viel versprechenden Mittelchen im Einkaufskorb an der Kasse und fragt sich: Was mache ich hier eigentlich? Das kann es doch nicht sein, das muss doch einfacher gehen!

In diesem Moment macht es bei ihm Klick. Und eine Idee setzt sich in seinem Kopf fest.

Seit seinem Studium ist sein großes Thema zugleich eines der zur Zeit wohl spannendsten Forschungsgebiete überhaupt: das Gehirn. Das Gehirn hat die volle Kontrolle über fast alle Funktionen des Körpers, aber nur bedingt über seine Nährstoffzufuhr. Wo sind da die Grenzen, wo sind noch ungenutzte Ressourcen? Die Erkenntnis, dass der Mensch nur etwa zehn Prozent seiner Gehirnkapazität nutzt, dürfte nicht unwesentlich dazu beigetragen haben, seine wissenschaftliche Neugier noch zu steigern. Hier wurde der Sportler Dr. Stüer über seine Nachforschungen quasi zum Ernährungswissenschaftler. Ein Team wurde zusammengestellt, das ganz schlicht zum Ziel hatte, unterschiedliche Substanzen zur Unterstützung der körperlichen3 und geistigen1, 2 Funktion (z. B. DHA, Vitamin B12) zu kombinieren.

Nicht irgendein weiteres Nahrungsergänzungsmittel für oder gegen dies oder das. Sondern: das Mittel. So wurde das Projekt während des Entwicklungsprozesses von allen genannt. DAS MITTEL.® Und dabei blieb es. So einfach ist das manchmal.